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Warum Shell MIDEL · Umweltaspekte

Umweltaspekte

Unternehmen und Institutionen stehen zunehmend unter Druck, dass ihr Betrieb die Umwelt nicht schädigt — getrieben von schärferen Regulierungsstandards ebenso wie von der Öffentlichkeit.

Abbaubarkeit

Ester-Grundöl nach OECD 301

Das in Shell MIDEL Esterflüssigkeiten verwendete Ester-Grundöl ist gemäß den OECD-301-Prüfkriterien leicht biologisch abbaubar: mindestens 60 % Abbau innerhalb von 28 Tagen.

Es baut sich damit schneller ab als konventionelles Mineralöl. Biologisch abbaubar heißt dabei nicht automatisch unschädlich — maßgeblich für Einstufung und Umgang bleibt das Sicherheitsdatenblatt.

Leckage

Wenn doch etwas austritt

Im Vergleich zu konventionellen Mineralölen können diese Eigenschaften dazu beitragen, die potenziellen Umweltauswirkungen unbeabsichtigter Leckagen oder Verschüttungen in aquatischen Umgebungen zu reduzieren (EPA-Veröffentlichung 800-R-11-002).

Melde- und Sanierungspflichten im Schadensfall bleiben davon unberührt.

Bauwerk

Rückhaltung am Standort

Welche Rückhalteeinrichtungen rund um den Transformator erforderlich sind, hängt von der Einstufung der Flüssigkeit, der Anlage und dem Standort ab — und wird im Einzelfall festgelegt.

Wir stellen Ihnen die Unterlagen für die Abstimmung mit Planer und Behörde zusammen — gerade bei beengten Grundstücken lohnt sich die frühe Klärung.

Im Detail

In Deutschland kommt die AwSV dazu

Für Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gelten in Deutschland die Anforderungen der AwSV. Wie streng sie ausfallen, hängt an der Wassergefährdungsklasse des eingesetzten Stoffs und an der Lage des Standorts.

In Wasserschutzgebieten und an Gewässern entscheidet das regelmäßig darüber, ob eine Anlage genehmigungsfähig ist — und mit welchem baulichen Aufwand. Die Eigenschaften der Isolierflüssigkeit gehören deshalb von Anfang an in die Planung.

Das ist auch der Grund, warum Wasserkraftwerke, Anlagen an geschützten Wasserläufen und Standorte in Trinkwassereinzugsgebieten zu den typischen Einsatzfällen gehören. Beispiele finden Sie in den Fallstudien.

Besonders relevant bei
  • Wasserschutzgebieten
  • Wasserkraft und Gewässernähe
  • Offshore- und Meeresanlagen
  • Anlagen in Naturschutzgebieten

Auflagen am Standort klären?

Schildern Sie uns Lage und Schutzgebietsstatus — wir sagen Ihnen, welche Flüssigkeit dort sinnvoll ist.