Brandschutz für Transformatoren
Brände in mineralölgefüllten Transformatoren breiten sich sehr schnell aus, richten große Schäden an und fordern nicht selten Menschenleben. Weltweit werden solche Brände mit beunruhigender Häufigkeit gemeldet.
Brennpunkt über 300 °C
Der Unterschied ist keine Frage der Ausstattung, sondern des Stoffs. Mineralöl hat einen Brennpunkt im Bereich von etwa 150 °C, Shell MIDEL Ester liegen über 300 °C.
Nach IEC 61039 werden sie deshalb als Flüssigkeiten der Brandklasse K geführt.
FM Global und UL
Die internationalen Versicherer und Prüfinstitute FM Global und Underwriters Laboratories führen Shell MIDEL Flüssigkeiten als weniger entflammbare dielektrische Flüssigkeiten.
Das ist kein Marketing-Label, sondern die Grundlage dafür, dass Versicherer geringere Brandschutzmaßnahmen akzeptieren.
Was baulich möglich wird
Die brandsicheren Eigenschaften erlauben den Einsatz von Transformatoren innerhalb von Gebäuden und in anderen kritischen Bereichen, in denen Mineralöl schlicht nicht zulässig wäre.
Gleichzeitig sinken die Kosten: Löschanlagen, Brandwände und Abstandsflächen lassen sich reduzieren oder entfallen.
Mehr Sicherheit heißt hier ausnahmsweise weniger Kosten
In den meisten Bereichen kostet zusätzliche Sicherheit zusätzliches Geld. Beim Brandschutz von Transformatoren ist es umgekehrt: Wer das Risiko an der Quelle beseitigt, braucht die nachgelagerte Technik nicht.
Löschsysteme, Brandwände, vergrößerte Abstände und Auffangvorrichtungen sind teuer in Bau und Unterhalt. Fällt die Brandlast weg, fällt ein Großteil davon mit weg — und das schlägt sich in den Baukosten nieder, nicht erst im Betrieb.
Wie sich das konkret rechnet, steht auf der Seite Kosteneinsparung.
- Transformatoren in Gebäuden
- Verdichteter Stadtbebauung
- Untertageanlagen und Tunneln
- Schiffen und Offshore-Plattformen
- Krankenhäusern und Rechenzentren
Brandschutzkonzept in Arbeit?
Je früher die Flüssigkeit feststeht, desto schlanker fällt das Konzept aus. Sprechen Sie uns in der Planung an.
