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Ethylenanlage in Louisiana: 50 Prozent günstiger als die Alternativen

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Wenn ein älterer Transformator auffällig wird, stehen meistens drei Wege offen: das vorhandene Öl aufbereiten, die Anlage ersetzen oder die Füllung wechseln. In einer Ethylenanlage in Louisiana wurde diese Rechnung sauber aufgemacht – mit einem klaren Ergebnis.

Die Anlage und ihr Standort

Es ging um einen Transformator von Westinghouse mit 1.500 kVA, der die betriebseigene Abwasserbehandlung versorgt. Er steht in einem abgelegenen Teil des Werksgeländes, dicht an einem Waldstück. Ein Mineralölaustritt hätte dort einen erheblichen Umweltschaden verursacht – mit entsprechendem Aufwand für Erkundung, Aushub und Entsorgung.

Die Kostenrechnung

Ein auf Esterflüssigkeiten spezialisierter Shell MIDEL Service Partner aus dem Süden der USA prüfte die Optionen. Der technische Projektleiter beschreibt den Ansatz so: Bei einer Umstellung gehe der Blick über die unmittelbare Frage hinaus, was mit dem Mineralöl der Altanlage geschehen soll; aus der Erfahrung mit Esterflüssigkeiten ergäben sich regelmäßig Einsparungen, die sonst unbemerkt blieben.

  • Aufbereitung des vorhandenen Mineralöls: zu teuer, wenn man die erforderliche Technik und die Prozessschritte vollständig einrechnet.
  • Ersatz durch eine neue Anlage: noch deutlich teurer.
  • Retrofilling mit Shell MIDEL eN 1204: die günstigste Variante – und die einzige, die zugleich Brandschutz und Umweltschutz verbessert.

Am Ende stand eine Einsparung von 50 Prozent gegenüber den Alternativen, bei gleichzeitiger Verlängerung der Nutzungsdauer der Bestandsanlage.

Der übersehene Teil der Rechnung

Bemerkenswert an diesem Fall ist weniger das Ergebnis als der Weg dorthin. Die Aufbereitung des vorhandenen Mineralöls wirkt auf den ersten Blick wie die kleine Lösung, weil nur eine Dienstleistung beauftragt wird. Rechnet man jedoch die benötigte Technik, die Standzeiten und die Nachbehandlung vollständig ein, verschiebt sich das Bild. Beim Retrofilling fällt zwar der Kaufpreis der neuen Füllung an, dafür entfällt der spätere Zweitaufwand: Die Anlage ist danach nicht nur wieder betriebsfähig, sondern brandschutztechnisch und umweltseitig besser gestellt als vorher. Bei einem Transformator, der eine Abwasserbehandlung versorgt und damit die Genehmigungslage des gesamten Werks berührt, zählt das doppelt.

Warum Raps und nicht Soja

Shell MIDEL eN 1204 wird aus nachhaltig angebautem Raps beziehungsweise Canola gewonnen und ist leicht biologisch abbaubar. Das begrenzt nicht nur den Schaden bei Leckage, sondern erlaubt auch zurückgenommene Auffangmaßnahmen. Der Betreiber legte zusätzlich Wert auf die höhere Oxidationsbeständigkeit des Rapsesters gegenüber Esterflüssigkeiten auf Sojabasis – ein Punkt, der bei Anlagen mit langer Laufzeit zählt. Die Flüssigkeit ist von FM und UL zugelassen und erlaubt es, die Belastbarkeit eines Transformators zu erhöhen oder seine Baugröße zu verringern.

Dieselbe Frage in deutschen Werken

Auch hierzulande steht die Entscheidung regelmäßig an, wenn die Ölanalyse schlechte Werte liefert. Zwei Punkte kommen hinzu: Die AwSV bewertet den Transformator als Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, und die Entsorgung von Mineralöl verursacht Kosten, die in der Vergleichsrechnung häufig untergehen. Wer beides einrechnet, kommt ähnlich schnell zum selben Schluss wie der Betreiber in Louisiana – nachzulesen auch in unserer Übersicht zur Kosteneinsparung.

Lassen Sie uns die drei Wege für Ihre Anlage durchrechnen. Wir sagen Ihnen, was Shell MIDEL eN 1204 für Ihren Standort bedeutet – technisch, wirtschaftlich und beim Umweltschutz. Schreiben Sie uns.

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